Die Frau des Lehrers

Eifersüchtige Gattinnen

19:30 Uhr Donnerstag. Wenn man so will die 12. Stunde. Michael war auch beim Sex eine Maschine. Nicht so sehr in Sachen Ausdauer oder Abwechslung. Mehr in Sachen Pünktlichkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Donnerstag 19:30 Uhr. Sabine griff unter den knielangen, tannengrünen Faltenrock und zog die Strumpfhose zusammen mit dem Baumwollschlüpfer herunter, bis zu den Fußgelenken.

Michael hatte nicht nur terminlich genaue Vorstellungen, wie der eheliche Verkehr abzulaufen hatte. Die Brille blieb auf, die Haare mußten leicht nach vorn fallen, damit er freien Blick auf ihren Nacken hatte, ein Kissen hatte er ihr zugestanden, wenn sie ihm über den Küchentisch gebeugt ihr Gesäß präsentierte. Alles in Allem war Michael äußerst penibel und eher von gemächlicher Natur. In einer Stickgruppe wäre er sicherlich gut aufgehoben gewesen. Jedes Muster fehlerfrei gestochen, wieder und wieder, bis so ein riesiger Wandteppich fertig war und sich jeder fragte, wie dieses beeindruckende Muster entstehen konnte. Und genau das fragte sich Sabine jeden Donnerstag um 19:30 Uhr.

Es war routinierte Lustlosigkeit, aber durchaus befriedigend, wenn man sich auf die reine Mechanik konzentrierte. Wie gesagt, Michael war ein Maschine. Um 19:42 Uhr spürte Sabine ihren wohlfeilen Höhepunkt, noch etwa vier Minuten, dann griffe Michael ihr in den Nacken und vollendet sein Werk mit genau sechs heftigen Stößen. Kurz darauf das Erschlaffen und die einzige Zärtlichkeit, ein Kuss auf den Nacken, bevor er sie wieder freigab.

Das Absurde war, daß immer wenn sie dachte, daß in ihnen jede Romantik abhanden gekommen war, wurde ihr schnell klar, daß sie es eigentlich genau so haben wollte. Zuverlässigkeit, das war der Kitt der jede Ehe zusammenhielt. Und diese Zuverlässigkeit war es, die heute in Frage stand. Es war 19:32 Uhr Donnerstag. Die zwölfte Stunde c.t., wenn man so wollte und Michael war nicht in ihr, sondern noch in seinem Arbeitszimmer.

Unschlüssig stand Sabine im Flur und schaute auf die geschlossene Tür des Arbeitszimmers. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass er dort nicht gestört wurde.

„Michael?“ rief Sabine in das Halbdunkel. Mehr sollte eigentlich nicht nötig sein. Er wußte doch das Donnerstag war.

Statt einer Antwort hörte sie wie Papierstapel bewegt wurden.

„Michael?“

Es dauerte noch ein wenig bis die Tür einen Spalt weit geöffnet wurde. Michael sah übermüdet und verwirrt aus.

„Donnerstag!“

„Ja, ich weiß“, murmelte er. „Ich … habe unheimlich viel zu tun. Könnten wir heute mal darauf verzichten?

Darauf verzichten? Sabine verstand nicht gleich, was Michael ihr damit sagen wollten.

„Ist wirklich nur heute“, versicherte ihr Mann, der das Zögern wohl wahrnahm. „Ich bin total erschöpft.“

„Bist du krank?“ wollte Sabine vorsorglich wissen.

„Nein, nein, es ist nichts. Es ist nur eine Sache im Kollegium. Und ich habe sehr schlecht geschlafen.“

Gut, es war nur ein ungeschriebenes Gesetz, das war schon klar. Und es war außer in der Grippesaison, das erste Mal in 20 Jahren, daß der geregelte Verkehr ausfiel. Aber wegen der Arbeit?

„Es ist wirklich nur heute!“ versicherte Michael erneut.

„Gut, dann …“ Was sie jetzt machen sollte war ihr überhaupt nicht klar. Sie konnte es sich ja wohl schlecht selbst machen. „Dann lassen wir es heute eben.“

„Danke“, sagte Michael heiser und schob die Tür wieder zu.

*

Michaels merkwürdiges Verhalten ließ auch beim Abendbrot nicht nach. Sie aßen schweigsam vor sich hin, sahen die Tagesschau im Fernsehen und als der Spielfilm begann verabschiedete sich Michael wieder in sein Arbeitszimmer. Wenn sie nicht getrennt schliefen, hätte es vielleicht die Möglichkeit eines spätabendlichen Ausgleichs für das Entgangene gegeben, aber so war klar, daß sie ihren Mann erst beim Frühstück wiedersehen würde.

Im Allgemeinen war Sabine wenig eifersüchtig. Bisher hatte sie auch keinerlei Anlass dazu gehabt. Aber dieses Verhalten ihres Mann ließ bei ihr die Alarmglocken klingeln. Sie wußte, daß Michael eine neue Kollegin bekommen hatte. Eine, bei der bei einigen Kollegenfrauen die Sirenen aufheulten. Selbst Michael, der sich sonst nie über andere Frauen äußerte, hatte feststellen müssen, das eine zu extreme Überschreitung der Regel-Oberweite, durchaus als pädagogisches Hemmnis eingestuft werden mußte. Es hatte bereits zaghafte Beschwerden von Eltern gegeben, deren Kinder, vorzugsweise Jungen natürlich, im Unterricht an starkem Konzentrationsmangel litten. Und im Kollegium hatte sich wohl eine unübersehbare Stutenbissigkeit breit gemacht.

Ja, Sabine wußte, daß es an Michaels Schule derzeit zu heftigen Diskussionen kam. Aber nie hätte sie gedacht, daß ihr Mann so einer überdrallen Milchkuh vom zweiten Bildungsweg verfallen könnte.

Fest stand aber, daß Michael vollkommen verwirrt zu sein schien. Und das mußte eine Ursache haben.

*

Er war sogar so verwirrt, daß er am nächsten Tag seinen Schlüsselbund zuhause vergaß. Michael wußte, daß seine Frau in der Zweiten eine Freistunde hatte. Daher rief er in der ersten Pause bei ihr an und fragte, ob sie seine Schüssel holen und ihm bringen konnte, weil er den ganzen Vormittag Unterricht hatte. Sabines Grundschule war nur zwei Straßen von Michaels Gymnasium entfernt und von daher konnte sie das gut für ihn erledigen.

Der Schlüsselbund lag in der Schale im Flur wo er immer lag. Sabine griff danach und wollte gleich wieder los. Doch dann bemerkte sie den Schlüssel zu seinem Schreibtisch. Sein Arbeitszimmer schloß Michael nie ab, aber die Schubladen seines Schreibtisches schon.

Wenn es für sein seltsames Verhalten einen Grund gab, dann würde sie ihn mit Sicherheit dort finden. Sabine zögerte nicht lang.

Es fühlte sich schon eigenwillig an, den Schreibtisch ihres Mannes zu durchsuchen, denn bisher hatten sie eigentlich immer ihre gegenseitige Privatsphäre respektiert. Diese Selbstverständlichkeit war von Anfang an Bestandteil ihrer Beziehung, aber angesichts der Tatsache, daß ein paar übervolle Brüste drohte ihre Ehe zu zerstören, fand Sabine diesen Vorgang schon auch angemessen.

Was sie in den Schreibtischschubladen von Michael finden könnte, das einen Betrug mit dieser überbordenden Schlampe belegen würde, hatte sie sich nicht so recht überlegt. Michael würde dort wohl kaum Nacktfotos von dieser notorischen Ehebrecherin aufbewahren.

Doch genau die fand Sabine. Nacktfotos. Jede Menge. Allerdings nicht von den überdimensionierten Eutern einer männerfressenden Mittelstufenlehrerin für Biologie und Französisch, sondern vielmehr von pubertierenden Knaben. Sie waren vielleicht 14 oder 15 Jahre Jahre alt. Sie waren splitternackt. Sie räkelten sich auf einem Bett oder einer Couch. Und wenigsten drei von ihnen kannte Sabine vom sehen. Sie gingen bei Michael in die Mittelstufe.

Ein Teil der Bilder fiel zu Boden, weil Sabine zittrige Hände sie nicht festhalten konnte. Für einen Moment mußte sich Sabine an der Kante des Schreibtisches abstützen. Ihr wurde schwarz vor Augen, ihre Knie konnten einen Moment lang das Gewicht ihres Oberkörpers nicht konsequent ausgleichen. Sie schwankte leicht. Doch dann ging es wieder. Sie atmete einmal tief durch und begann die Bilder aufzusammeln.

Auf den Bildern gab es keine grobe Pornographie zu sehen. Eigentlich waren es nur Aktfotos unbehaarter Knaben. Zu anderen Zeiten, in einer anderen Gesellschaft sicherlich kein Problem. Für einen Lehrer im 21. Jahrhundert allerdings eine Todsünde. Zumal man nicht sicher sagen konnte, was Michael mit diesen Knaben wirklich trieb.

Nach dem ersten Schock begann Sabines Hirn seine reguläre Denktätigkeit wieder aufzunehmen.

Vielleicht hatte diese strenge sexuelle Routine doch noch andere Ursachen, als Sabine bisher angenommen hatte. Vielleicht war diese Routine eine Art Schutz, um vollbringen zu können, was notwendig schien, um den Schein zu wahren. Den Schein von Normalität. Normalität, die das Abartige in ihm verbergen sollte.

Jene Abartigkeit, die Sabine bisher nie hatte sehen wollen, die nicht existieren durfte, die sie ohne jeden Zweifel mit in den Abgrund ziehen würde. Den Abgrund der Komplizenschaft, den Abgrund des unaussprechlichen Makels, von dem man nie wieder rein gewaschen werden konnte, selbst, wenn man nachweislich im Licht der Unschuld erstrahlte.

Michael war ein Monster. Sie hatte es nie bemerkt. Keiner würde ihr glauben, daß sie davon nichts gewußt hatte. Jede Ehe hatte ihre Grenzen, Grenzen an denen die Eigensicherung Vorrang hatte. Die Sache war klar: Michael mußte weg. Die Beweise mußten weg. Alles mußte weg.

Als Sabine ihrem Mann den Schlüssel brachte, war Michael eigentlich wie immer. Tatsächlich sprach er auf dem Flur vor dem Lehrerzimmer mit seiner neuen Kollegin und Sabine wäre in diesem Moment froh gewesen, wenn das Problem nur aus diesem Paar übergroßer Brüste bestanden hätte.

Zurück zu ihrer Schule ging Sabine jedoch nicht. Sie meldete sich krank und machte sich sich auf den Heimweg. Sie brauchte einen Vorsprung, etwas Vorbereitungszeit, bevor dieses Monster von Ehemann nach Hause käme.

Der Plan war einfach. Die Routine würde ihn umbringen. Das war sicher. Als Sabine daheim war, suchte sie sich ihre dicksten Gummihandschuhe heraus. Eisenhut war schon beim Kontakt mit der Haut giftig, zumindest ein starkes Allergen. Daher befanden sich die Pflanzen auch ganz versteckt im Garten. Sie hatte den blauen Eisenhut mal im Rahmen eines Naturschutzprojektes in der vierten Klasse gepflanzt. Nun ging es darum an seine Wurzel zu kommen.

Der Boden war weich und die Pfahlwurzel nicht besonders tief. Den Rest der Pflanze legte sie in die Grillmulde, wo sie ihn später verbrennen würde. Vorsichtig rieb sie die Wurzel, wie Meerrettich. Natürlich mußte sie die Reibe zu Sicherheit entsorgen. Den Abrieb wässerte sie noch ein wenig ein und ließ ihn reichlich ziehen. Dann mischte sie ihn unter den Joghurt mit dem Müsli, das im Kühlschrank einweichte.

Das war immer das Erste was Michael tat, wenn er nach Hause kam. Sein Frucht-Müsli mit den Flohsamen zu sich zu nehmen. Schon wegen der Verdauung. Heute mußten es nur zwei Löffel sein. Die sollten reichen.

Was Sabine etwas Sorgen bereitet war die Dauer, bis Aconitin wirken würde. Daher hatte sie vorsorglich fast die ganze Wurzel gerieben und ihm untergemischt. Auch wenn er ein Monster war, hatte sie nicht die Absicht ihn unnötig lange leiden zu lassen.

Der frühe Nachmittag wurde zum Geduldspiel. Freitag 14:30 Uhr. Jeden Moment mußte er kommen.

„Tut mir leid. Bin etwas spät!“ erklärte Michael und gab seiner Frau einen flüchtigen Kuss auf die Stirn.

Auf den ersten Blick wirkte Michael wieder völlig normal.

„Jetzt hast du ja auch die Kleinert gesehen. Da ist wohl klar warum es im Kollegium so rumort!“ stellte er fast belustigt fest, während er sich sich einen Löffel und seinen vorbereiteten Joghurt an den Tisch holte.

„Die ist schon ein echtes Monster“, stimmte Sabine ihrem Mann zu. „Gefallen sie dir auch, ihre Frontallappen.“

„Frontallappen?“ Michael lachte. „Nicht wirklich. Die sind mir zu groß!“

„Tatsächlich?!“ Sabine beobachtet wie der erste Löffel im Mund verschwand.

„Du bist ja wohl nicht eifersüchtig!“ Michael schien das amüsant zu finden.

„Und wenn, … dann weißt du ja, daß du das nicht überleben wirst!“

„Unsinn! … Ich glaube der Joghurt ist schlecht!“

„Das kann nicht sein“, behauptete Sabine. „Den habe ich gestern frisch gekauft.“

„Hmm.“ Michael nahm noch einen vierten Löffel. „Also irgendwas …“

Er hielt inne, seine Hautfarbe wurde aschgrau und seine Gesichtsmuskeln begannen unkontrolliert zu zucken.

„Was ist los?“ fragte Sabine scheinheilig.

„Krämpfe!“ stieß hervor.

„Soll ich einen Arzt rufen.“ Sabine war aufgesprungen und zu ihm gekommen Sie griff ihm unter die Arme und versucht ihm hoch zu helfen, während er sich neben den Tisch übergab.
„Wir müssen sofort ins Krankenhaus!“ stellte sie klar. „Keine Wiederrede!“

Es war gar nicht so leicht Michael zu stützen. Bei jedem neuen Krampf drohte er ihr vollends zu entgleiten. Aber trotzdem schaffte sie es, ihn in die Garage zum Auto zu schleppen. Allerdings hatte sie keineswegs vor ihren Mann ins Krankenhaus zu bringen. Besser er starb im Auto und sie konnte ihn dann gleich irgendwo hinfahren, als in der Küche. Als Leiche hätte sie ihn kaum so einfach und im Ganzen in den Wagen gekriegt.

Sabine schlug die Beifahrertür hinter ihm zu und schaute seelenruhig zu wie er beim nächsten Krampfanfall mit dem Kopf auf das Armaturenbrett schlug.

Inzwischen hatte er sich viermal übergeben und seine Bewegungen gingen immer mehr in ein gesamtkörperliches Flattern über, bis sich die Nervenreizungen nur noch wie eine schwache Wellenbewegungen durch seinen Körper zogen. Michaels Kopf lag an der Seitenscheibe, sein Mund war offen und schäumte seicht vor sich hin. Der Blick war wie eingefroren, aber Sabine wußte, daß er mindestens noch fünf Minuten alles wahrnehmen konnte.

Das wollte sie sich nicht mit angucken. „Du hättest nicht fremdgehen sollen, egal mit wem!“ schrie sie Michael durch das geschlossene Fenster.

„Hättest du nicht!“ bestärkte sie noch einmal und verließ die Garage, um sich an das Aufräumen zu machen.

Michael konnte seine Frau da draußen sehen und hören, verstand aber nicht, was sie meinte. Gern hätte er ihr gesagt, daß er wirklich nichts mit der vollbusigen Kollegin gehabt hatte, aber die Lähmung all seiner Muskeln ließ das nicht mehr zu. Und dann war der Gedanke auch schnell vergessen. Er war genau flüchtig wie sein ganzes Bewusstsein, daß nur wenige Minuten später zu einer ätherischen Vergangenheit wurde.

Ein schlechtes Gewissen oder gar Zweifel hatte Sabine nicht. Vor solchen Monstern mußte man Kinder beschützen, mit diesem Vorsatz hatte sie mal ihren Beruf angetreten. Und da machte sie auch bei ihrem eignen Mann keine Ausnahme. Solche Typen mußte weg.

Sie war ganz ruhig, als sie den Aktendeckel mit den Bildern aus seinem Schreibtisch holte, überprüfte, ob irgendwo noch mehr davon zu finden waren, und sie dann mit dem Eisenhut zusammen im Garten in Brand setzte.

Wenn sie die Küche geputzt hätte würde sie ihren Mann irgendwo im Wald begraben, das Auto reinigen und übermorgen eine Vermisstenanzeige aufgeben. Niemand würde je erfahren, was er für Monster war. Er war einfach nur weg.

Bevor Sabine sich die Autoschlüssel nehmen und ihr Werk vollenden konnte, klingelte es aufdringlich an der Tür. Vermutlich ein Paketdienst. Wer sonst sollte das sein. Sabine öffnete genervt die Haustür.

Vor der Tür standen zwei Männer, die sich als Polizisten auswiesen.

„Ihr Mann war gestern bei uns und hat eine Strafanzeige gegen einen Sportlehrer wegen Kindesmissbrauch erstattet. Offenbar hat er während einer Vertretung in dessen Umkleideschrank diverse einschlägige Bilder gefunden.“

„Er hat was?“ fragte Sabine fassungslos.

„Nach erster Sichtung des Materials haben wir beschlossen ein Strafverfahren einzuleiten und uns für heute mit ihrem Mann verabredet, um weiteres Beweismaterial sicher zu stellen.“

Jetzt wurde Sabine plötzlich klar, wieso sie die Bilder in einem Aktendeckel gefunden hatte. Das war keineswegs ein alberner Versuch der Tarnung. Es waren nicht seine Bilder. Es waren Beweismittel.

„Ist ihr Mann da?“ wollte einer der Beamten wissen.

Sabine nickte sprach- und willenlos.

„Könnten wir ihn sprechen?“

„Vermutlich eher nicht, aber kommen Sie einfach mal mit.“

Einen Ausweg aus dieser Sache sah Sabine jetzt nicht, wollte sie auch gar nicht. Es war einfach zu absurd. Völlig resigniert ging sie voraus und führte die Männer in die Garage, wo ihr Mann, reglos im Auto sitzend, auf die Beamten wartete.

Die Frau des Arztes (137) - © Copyright bei Ingolf Behrens, Hamburg, 2013. Alle Rechte vorbehalten.