Die Totschlägerin

Kurzkrimi

Kordula war jetzt nicht der Mensch mit ausgeprägtem Sinn für Humor. Hätte sie Humor gehabt, hätte sie bei der Diagnose des Arztes sicherlich gelacht. Wenn auch aus Verzweiflung.

Ein Lungenemphysem. Tödlich. Keine Verhandlungsbasis. Kein Aufschub mehr. Kordula wusste nicht genau, ob das jetzt das Emphysem war oder nicht. Jedenfalls blieb ihr in diesem Moment einfach nur die Luft weg. Sie schnappte danach, aber die Luft wollte einfach nicht in ihre Lungen gelangen. Sie schnappte schneller. Aber das erhöhte lediglich ihren Herzschlag, brachte aber sonst, außer einem Anflug von Panik, nichts. Sie schnappte noch schneller. Dann schnappte sie über und heulte haltlos drauf los.

Der Arzt schien dieses oder jenes erwartet zu haben. Er starrte betreten aus dem Fenster, sah Kordula nicht an und sagte: „Es tut mir leid.“

Sicherlich hätte Kordula ihm das nicht geglaubt. Was sollte das? Es tut mir leid. Es war doch nicht seine Schuld, und er musste ja auch nicht sterben. Doch Kordula dachte in diesem Augenblick einfach an gar nichts, außer ans Schnappen. Das Makeup, das sie wegen der Altersflecken aufgetragen hatte, nahm einen dramatischen Graustich an, weil die Haut darunter offenbar nicht mehr konsequent durchblutet wurde.

So ein Arzt musste doch sehen, dass sie keine Luft mehr bekam. Aber der Arzt schaute gedankenversunken aus dem Fenster, wo die Vögel ihr fröhliches Frühjahrsgezwitscher zum Besten gaben. Kordula riss sich zusammen und wollte etwas sagen. Doch als sie den Mund öffnete kam nur ein heiseres Ächzen heraus, während sie langsam vom Stuhl rutschte. So schnell konnte der Tod doch nicht zuschlagen, dachte sie noch, dann ging das Licht aus.

*

Kordula hatte nie wirklich Glück gehabt in ihrem Leben. Nach dem Krieg waren die Männer knapp gewesen, aber dennoch hatte eines der wenigen Restexemplare sie geschwängert. Die spätere Heirat war seinerzeit Pflichtprogramm. Es folgten noch drei weitere Kinder und eine lange Phase, in der sie erkennen musste, dass Männer und Alkohol eine tödliche Kombination waren.

Erst als sie dann selber mit dem Trinken angefangen hatte, war sie in der Lage gewesen sich zu wehren. Aber die Kinder taten ihr leid. Soviel Gewalt sollten Kinder eigentlich nicht miterleben.

Den Mut, ihren Mann zu verlassen, hatte sie erst gefunden, als die Kinder schon aus dem Haus waren und ihr Gatte nach der dritten Therapie wieder rückfällig geworden war. Da war sie einfach gegangen. Sie hatte nichts, war völlig abgebrannt und von ihrem Ex-Mann war sicherlich keine Hilfe zu erwarten. So tauchte sie für einige Zeit bei einer Cousine unter.

Natürlich konnte sie dort nicht ewig bleiben. Was also hätte sie tun sollen? Sie suchte sich einen neuen Mann. Mit Hochdruck und Erfolg. Auf gar keinen Fall einen, der wieder mit dem Pleitegeier rang. Wenigstens wirtschaftlich sollte sich diesmal alles zum Besten wenden. Schon für die Kinder. Damit sie denen wenigstens etwas hinterlassen konnte.

Was sie fand, war ein gut situierter Anwalt, verwitwet, mit einer schweren Contergan-Behinderung. Der war auf ihre Pflege angewiesen und das war vermutlich auch ganz gut so.

*

„Frau Schröder!“ Von irgendwoher kannte Kordula diese Stimme. „Frau Schröder! Können Sie mich verstehen?“

Ja, sie konnte ihren Arzt verstehen.

„Sie waren ohnmächtig. Wissen Sie, wo sie sind?“

„Ja“, presste Kordula heraus. Wenigstens bekam sie nun wieder einigermaßen Luft.

„Das war wohl die Aufregung“, stellte der Arzt fest.

„Ja, bestimmt“, pflichtete ihm Kordula bei und ließ sich langsam wieder auf die Beine helfen. Sie stand noch ziemlich unsicher, als der Arzt ihr erklärte: „Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie jederzeit vorbei kommen und von denen hier nehmen sie Abends und Morgens jeweils eine Tablette.“

Der Arzt drückte ihr eine dicke Schachtel in die Hand.

„Kann ich dann wieder besser atmen?“

„Vermutlich, ganz sicher aber können Sie dann besser schlafen!“

„Aha.“

„Ich habe Ihnen vorsorglich ein Taxi gerufen. Ich glaube, Sie sollten jetzt nicht unbedingt zu Fuß unterwegs sein.“

„Vielen Dank.“

„Das mache ich doch gern.“

Als Kordula dem Taxifahrer die Adresse genannt hatte, begann sie darüber nachzudenken, wie sie Wolfram diese Diagnose mitteilen sollte. Sie war 15 Jahre jünger als er und es war ihm damals so wichtig gewesen, nicht noch eine Frau zu Grabe tragen zu müssen.

*

Das Beste an Wolfram war seine andauernde gute Laune.

„Wie war es bei der Inspektion?“ begrüßte er sie fröhlich. „Keine Beanstandungen hoffe ich?“

Kordula beschloss, ihm vorerst nicht die gute Laune zu verderben.

„Alles gut, nur ein bisschen schwach auf der Lunge, aber dafür habe ich Tabletten bekommen.“ Im gleichen Moment fühlte sie, wie ihr wieder die Luft weg blieb. Davon muss ich gleich mal eine nehmen.

Sie ging in die Küche und füllte ein Glas mit Wasser. „Soll ich dir das Essen warm machen?“

„Du bist ein Schatz!“ Das sollte in Wolfgangs Sprache „Ja“ heißen.

Viel konnte Wolfgang nicht selbst machen. Seine Arme gingen nur bis knapp unter das Schultergelenk, dann endeten sie in ziemlich nutzlosen Stummeln. Selbst waschen war kaum möglich, selbst auf dem Klo musste sie ihrem Mann assistieren, Essen kochen, anziehen, und so weiter, es gab einfach viele Dinge, wo er mit diesen stark verkürzten Armen nicht heran kam.

Die Tablette hatte einen bitteren Nachgeschmack. Kordula hatte sie nicht schnell genug runter geschluckt, weil sie zu sehr in Gedanken war.

*

„Was gibt es denn Feines?“

„Rouladen?“

„Kohl oder Rind?“

„Kohl!“ Kordula trug die beiden Teller in das bieder eingerichtete Esszimmer, in dem sie seit 10 Jahren ihren Mann fütterte. Glücklich war etwas Anderes, aber zufrieden war sie mit ihrem Schicksal schon. Schließlich hatte sie ausgesorgt.

Wolfgangs Kinder hatten sich nach der Hochzeit von ihrem Vater abgewandt. Sie waren mit der neuen Stiefmutter überhaupt nicht einverstanden. Und so war es so weit gekommen, dass sie entgegen der ursprünglichen Planung und dem Ehevertrag inzwischen die Alleinerbin von 3 Häusern geworden war. Mit dem Geld, das sie aus ihrer ersten Ehe noch hatte retten können, war so etwas wie ein kleines Vermögen entstanden.

„Kann ich noch eine Kartoffel haben“, fragte Wolfgang.

„Ja klar. Hole ich dir sofort mein Liebling!“ Kordula atmete ruhig, sie war äußerst entspannt, aber irgendwie unkonzentriert. Das musste die Wirkung der Tabletten sein.

Sie stand auf und füllte in der Küche Wolfgangs Teller wieder auf. Was sollte nur aus ihrem Mann werden, wenn sie ihn nicht mehr versorgen konnte?

Hier, allein in der Wohnung konnte er nicht bleiben. Er würde jämmerlich eingehen. Womöglich verhungern. Bestimmt kam er in ein Heim, wo man ihn in irgendein Zimmer sperrte, bis er sterben würde.

Schrecklich wäre das! So war das doch alles gar nicht geplant. Sie waren davon ausgegangen, dass er als erstes sterben würde. Alles war darauf ausgerichtet. Die Aufteilung des Vermögens, die Testamente, die Patientenverfügungen, die Lebensversicherungen, einfach alles. Was würde wohl mit ihrem Vermögen passieren, wenn sie vor ihm stürbe. Jetzt, wo sie keinen Ehevertrag mehr hatten?

„Ist alles in Ordnung, Kordula? Geht es dir gut!“

Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie geraume Zeit mit dem Teller in der Hand in der Küche gestanden hatte. So sehr beschäftigte sie diese Sache.
„Alles gut! Ich hab nur was verkleckert und musste es noch aufwischen“, beruhigte sie Wolfgang, der sich immer sofort Sorgen machte. Wenn der jetzt wüsste, wie es um sie stand, dann könnte er bestimmt kein Auge mehr zumachen. Das konnte sie ihm nicht zumuten.

*

Mitten in der Nacht wachte Kordula auf. Schweißgebadet. Sie bekam keine Luft mehr. Sie versuchte aufzustehen und das Fenster zu öffnen. Die Luft war so stickig hier im Schlafzimmer. Aber sie kam nicht bis zum Fenster.

Auf allen Vieren bewegte sie sich vorwärts. Dann schaffte sie es doch, das Fenster zu öffnen. Die frische Nachtluft tat ihr sicher gut, wenn sie die nur in ihre Lungen pumpen könnte.

Wolfgang lag da und schnarchte. Wie ein zufriedenes kleines Kind. Kordula spürte einen Anflug von Wut, wie eine kleine Brise, die durch ihr Schlafzimmer zog. Allmählich geriet sie wieder in Panik. Wie lange konnte man sich ohne Sauerstoff auf den Beinen halten? Lange nicht, das hatte sie bei dem Arzt erfahren müssen. Sie nutzte ihre letzte Kraft, um die Tabletten auf ihrem Nachttisch zu erreichen. Eine schluckte sie gleich so, ohne Wasser.

Das war sicher nicht ihre beste Idee gewesen. Die Tablette schien in ihrem Hals zu kleben. Jetzt bekam sie weder Luft, noch konnte sie schlucken. Als sie sich auf den Läufer vor dem Bett erbrach, kam die Tablette wirkungslos wieder zum Vorschein.

Aber, es ging ihr besser! Gut genug, um sich ins Bad zu schleppen und die nächste Tablette mit ordentlich Wasser herunter zu spülen.

Sie stand vor dem Spiegel und wartet darauf, dass sich die Wirkung der Tablette in ihren Gesichtszügen widerspiegelte. Dort spiegelte sich aber nur wieder die Wut, die sie schon zuvor im Anflug gespürt hatte.

Die Wut darüber, hilflos zu sein, die Wut darüber, dass ihr Mann nicht in der Lage war ihr auch mal zu helfen, die Wut über die Ungerechtigkeit, dass sie vor ihm sterben müsste.

Vermutlich würden diese schrecklichen Kinder von ihm dann auch noch mit ihren Ersparnissen auf die Malediven jetten. Noch einmal musste sie sich übergeben. Diesmal konnte sie aber nicht erkennen, ob die Tablette wieder herausgekommen war. Zur Sicherheit nahm sie noch eine und wartete wieder.

Immer, wenn sich ihr Leben mal zum Guten zu wenden schien, dann kam ihr irgendetwas dazwischen und machte ihre ganzen Pläne zunichte. Und jetzt auch noch das! Jetzt musste auch noch ihr Mann darunter leiden, dass Gott da oben scheinbar mit den Menschen Roulette spielte.

Wenigstens wirkte die Pille. Kordula atmete tief durch. Ihr Gehirn wurde wieder durchblutet und sie erinnerte sich, dass sie sich im Schlafzimmer übergeben hatte. Sicherheitshalber nahm sie noch eine Tablette gegen die Atemnot.

*

„Kannst du auch nicht schlafen?“ fragte Wolfgang, als er seine Frau im Schlafzimmer herumfuhrwerken hörte.

„Nein, nicht so gut.“

„Ich glaube, ich habe es mit den Rouladen übertrieben“, erklärte Wolfgang. „Mein Magengeschwür, der Schlingel, macht sich wieder bemerkbar.“

Das mit dem Magengeschwür war nicht ungefährlich. Deswegen war Wolfgang schon zweimal im Krankenhaus gewesen. Immer mit Magenblutungen. Aber er konnte ja die Finger nicht vom fetten Essen und dem Rotwein lassen.

„Ist es schlimm?“ fragte Kordula während sie die letzten Reste des Erbrochenen vom Boden wischte.

„Ziemlich“, stöhnte Wolfgang. „Kannst du mir das Magenmittel machen?“

Wenn Wolfgang stöhnte, dann sicherlich nicht unbegründet.

„Ja sicher, ich geh gleich runter in die Küche.“

„Das ist so lieb von dir!“

Was sollte aus diesem Mann bloß werden, wenn sie nicht mehr war? Sie öffnete die Schublade, wo Wolfgangs Magenmittelchen lagen. Die nahm er aufgelöst in einem Wasserglas.

Viele Tabletten waren da nicht mehr. Wo war die neue Packung? Nein, das waren die Tabletten, die sie damals gegen die Thrombose genommen hatte. Oder? Ja, doch. Ihre Konzentrationsfähigkeit litt unter den Tabletten, die sie selbst eben genommen hatte. War das jetzt das Thrombosemittel oder das Magenmittel? Die weißen Tabletten sahen sich so ähnlich. Nein, das war das Magenmittel!

Sie warf die doppelte Dosis ins Wasserglas und rührte um. Die Tabletten lösten sich nur schwer auf. Aber wenn er solche Schmerzen hatte, gab sie ihm immer die doppelte Dosis.

Er wird hier jämmerlich verrecken, ohne mich, schoss es Kordula durch den Kopf. Er kann sich nicht waschen, sich nicht den Hintern abwischen, kein Essen zubereiten und seine ungefälligen Kinder, die sich nie um ihn gekümmert haben, werden sich mit ihrem Geld in der Sonne aalen.

Der arme Mann.

Kordula sah, dass sich die Tabletten endlich aufgelöst hatten. Sie warf noch zwei Aspirin dazu. Wegen der Schmerzen. Dieser herzensgute Mann soll doch nicht unnötig leiden. Nicht, solange sie ihm noch helfen konnte.

*

„Danke mein Schatz! Du bist wundervoll, was würde ich nur ohne dich machen!“ Kordula kriegte trotz der Tabletten schon wieder Atemnot.

„Da mach dir mal keine Sorgen, ich werde immer für dich da sein!“

„Das weiß ich doch, mein Liebling“, sagte Wolfgang und schluckte den Rest seiner Medizin herunter. „Schmeckt anders als sonst. Ist das das neue Magenmittel?“

Kordula hatte sich wieder zu ihm ins Bett gelegt und streichelte ihm über die wenigen verbliebenen Haare. „Ich hab zwei Aspirin mit eingerührt. Wegen der Schmerzen. Du musst dich doch nicht so quälen.“

„Meinst du, dass das gut ist?“ fragte Wolfgang.

„Aber ja, Aspirin hilft beinahe gegen alles.“

„Was du sagst mein Schatz. Ich begebe mich in deine heilenden Hände. Schließlich bist du ausgebildete Apothekenhelferin.“

„Versuch zu schlafen, dann geht es dir ganz schnell besser!“

*

Es hatte nicht lang gedauert, bis Kordula wieder das vertraute Schnarchen vernahm. Nur sie selbst konnte nicht schlafen. Da waren doch diese Tabletten. Hatte der Arzt nicht gesagt, dass sie davon schlafen könne? Sie warf noch eine ein. Und tatsächlich, sie hatte das Glas kaum abgesetzt, da versank sie auch schon in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

*

Am nächsten Morgen war sie ausgeruht wie lange nicht mehr. Sie drehte sich um, sah auf den Wecker und wusste, dass sie verschlafen hatte. Sie musste Wolfgang sein Frühstück machen.

Doch Wolfgang war noch nicht aufgewacht. Nach der Nacht auch kein Wunder. Sie sah zu seiner Bettseite hinüber und sah rot. Die ganze Bettdecke, eigentlich weiß, mit beigen Windmühlen gemustert, strahlte nun in leuchtendem Rot.

Kordula war noch zu benommen, um darüber zu erschrecken. Erst als sie Wolfgangs offene Augen, und seinen offenen Mund sah, aus dem wohl all das Blut gekommen war, schreckte sie ein wenig zurück.

„Das Magengeschwür!“ schoss es ihr durch den Kopf. Trotzdem blieb sie völlig gelassen und ruhig. „Vielleicht besser so“, dachte sie. „Wenigstens wurde ihm so das Heim erspart.“

Dann ging Kordula runter und setzte einen Kaffee auf. Plötzlich entschied sie sich um und nahm den Telefonhörer auf.

„Was bin ich durcheinander!“ sagte sie zu sich selbst und rief den Hausarzt an. Dann setzte sie sich mit dem frischen Kaffee in die Morgensonne auf dem Balkon und rauchte ihre erste Zigarette, seit sie diesen Ärger mit der Lunge hatte. Nun kam es ja wohl nicht mehr drauf an.

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Der Hausarzt stellte fest, dass Wolfgang an einer Magenblutung gestorben war. Es war ja nicht das erste Mal, dass sein Geschwür aufgebrochen war. Auch die Obduktion bestätigte diese Todesursache, stellte aber auch einen extrem geringen Gerinnungsfaktor in Wolfgangs Blut fest. Das erklärte sich aber durch die äußerst kontraproduktive Einnahme von Aspirin als Schmerzmittel bei einem Magengeschwür. Alles in allem eine natürliche Todesursache. Vielleicht hätte Kordula ihm helfen können, aber nach der Menge an Diazepam, die sie geschluckt hatte, waren von ihr keine rationalen Entscheidungen mehr zu erwarten gewesen. Soviel war sicher. Eine begrenzte Unzurechnungsfähigkeit war wohl die Folge.

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Wolfgangs Kinder staunten nicht schlecht, als das Testament verlesen wurde. Dank der Berliner Regelung und der Tatsache, dass Wolfgang ihr die Häuser teilweise frühzeitig überschrieben hatte, gingen sie beinahe leer aus, während sich Kordula die wenigen Tage, die ihr noch blieben, über ein kleines Vermögen freuen konnte. Das hatte sie sich aber auch verdient, schließlich hatte sie allein Wolfgang über 10 Jahre hinweg gepflegt.

*

Als die Erbengemeinschaft die Kanzlei des Notars verließ, zischte Wolfgangs Tochter „Totschlägerin!“ in Kordulas Richtung. Aber das war Kordula egal. Was wusste die schon. Ihre Lungenbeschwerden waren jedenfalls wie weggeblasen und sie konnte endlich wieder auch ohne diese blöden Tabletten gut schlafen und ein entspanntes Leben führen.