Eva & der Wilde Westen


Was genau sich Eva unter „Sioux City“ vorgestellt hatte, wusste sie eigentlich selber nicht. Streng genommen hatte sie darüber auch gar nicht nachgedacht. Das war halt eine Stadt auf Gran Canaria. Sonst nichts.


Doch dieses Sioux City kam ihr so überhaupt nicht Spanisch vor. Es war tatsächlich, wie der Name hätte vermuten lassen, eine Westernstadt. Natürlich keine echte, jedenfalls nicht wirklich echt.


Da standen Holzhäuser, es liefen einige Cowboys durch die Straßen und eine Unmenge Touristen mit Kameras. Sioux City war eher eine Art Freizeit Park.


Warum hier mitten im Atlantik eine amerikanische Westernstadt aufgebaut worden war, blieb wohl für immer das Geheimnis der Einheimischen. Katja jedenfalls schien gewusst zu haben, was Sioux City war und als sie Evas belämmertes Gesicht beim Anblick der Holzbaracken sah, schlug sie sich rhythmisch mit der Hand auf den Mund und ließ belustigt eine Art Indianergeheul ertönen.


Wehe, wenn die sie hier als Rothaut schminkten und in irgend so ein sackähnliches Indianerkostüm steckten, dann bekäme Eva einen ernst zu nehmenden Nervenzusammenbruch. Sie wollte ihre Beine zeigen und überzeugen und nicht in Sackleinen gehüllt, bis zur Unkenntlichkeit geschminkt irgendwelche Pferde halten.


Fräulein Eva überlegte, ob sie noch die Beruhigungstablette hatte, die sie sich vorsorglich für den Flug eingesteckt hatte, nur für den Fall von Turbulenzen. Aber nein, das würde sie auch noch durchstehen. Sie liebte Gran Canaria, ob nun mit oder ohne Feder auf dem Kopf.


Wenigstens hatte sie wieder ein Kleid an und damit trat der ursprüngliche Plan in Kraft. Fotos machen, Geld kassieren, ab ins Hotel, aber nicht mit dem Bus, dann in die Badewanne und den Sonnenuntergang mit einem Campari Orange irgendwo in einem Straßencafé geniessen. Hüfthalter zurecht gezogen, letzter Blick in den Schminkspiegel und los ging‘s.



Das Büro des Agenten war schnell gefunden. Gut es stand draußen Sheriff dran, aber darunter hing ein Zettel: Casting Büro.


Katja grinste beim Anblick der Zellen. „Wer nicht mitspielt, kommt da rein“, flachste sie.


„Und muss einen zweistündigen Cage-Dance machen“, ergänzte Eva.


„Einen was?“ fragte Katja und hatte offenbar keine Ahnung wovon sie sprach.


„Ach nichts“, sagte Eva schnell und dachte an die Zeit, als sie gleich nach der Schule ihr erstes Geld in der Bar Caveland verdient hatte. Da tanzten die Mädels zur Animation in großen Gitterkäfigen, allerdings mehr zu ihrem Schutz, als dass sie dort eingesperrt gewesen wären. Das waren noch Zeiten, als sie stundenlang in einem Latex-Anzug wie Catwoman in einer Bar tanzen konnte. Diese Zeiten waren aber vorbei und Latexklamotten mochte sie sowieso nicht wirklich, die klebten immer so am Körper und schränkten die Bewegungen ein.



„Das ist er“, unterbrach Katja Evas Tagträume. „Der Produzent.“


Den hätte Eva auch so erkannt. Dem stand das Wort Produzent förmlich auf die Stirn geschrieben. Allerdings hätte man es nicht lesen können, da es sicherlich von der Sonnenbrille mit den riesigen randlosen, goldgetönten Gläsern überdeckt worden wäre.


Nun ja zur Not hätte man es ja auch auf seiner Brust, als Schriftzug an der kiloschweren Goldkette in seinem sieben-Knopf-offenen, weißen Hemd lesen können. Obwohl es da sicherlich vom Brustpelz überwuchert worden wäre. Aber gerade darum mussten diese Ketten ja immer so dick sein.


„Seid Ihr die Mäuse für den Tresen?“


„Nein“, entgegnete Model Eva energisch. „Wir sind für die Fotos hier.“


Der Produzent versuchte sie über den Rand der Brille hinweg, missmutig anzusehen, aber dafür hätte er das Kinn nun wirklich bis auf die Brust absenken müssen.


„Sag ich ja, die Bilder für den Saloon“, grunzte der Produzent und sah in seiner Liste auf dem Klemmbrett nach. „Also, wir machen hier die Promotion-Bilder für das Programm im nächsten Jahr. Das kriegen dann die Reiseveranstalter. Ihr kommt in der Saloon-Szene dran, oder wollt ihr lieber Indianerinnen sein? Ich hätte da noch …“


„Nein, nein!“ riefen Katja und Eva gleichzeitig. „Wir machen den Saloon.“


„Gut, dann sind wir uns einig“, stellte der Produzent zufrieden fest und machte ein Häkchen auf der Liste.


„Ihr meldet euch jetzt im Saloon, Treppe rauf und das zweite Zimmer rechts. Da macht Primm eure Garderobe, klar?“


Eva hatte ein gutes Gedächtnis und konnte sich sehr wohl an diese Primm im nippelfreien BH erinnern. Hey, das war gerade mal zwei Stunden her. Das konnte ja heiter werden.


„Und auch wenn ihr hier als Saloon-Huren rumlauft“, erklärte der Produzent und hob ermahnend seinen Stift in die Höhe, „denkt dran, wir sind hier ein Freizeitpark, auch für Kinder, mit Streichelwiese und so. Also: Benehmt euch anständig. Keine Kaugummis ausspucken und haltet die Beine zusammen!“


Eva wurde rot. Der Kerl machte sie wütend. Wegen dieser Kaugummis war sie damals schon aus dem Escort-Geschäft ausgestiegen. Fräulein Eva hatte noch nie im Leben ein Kaugummi ausgespuckt. Ihr so etwas zu unterstellen war der Gipfel der Unverschämtheit. Sie pumpte sich gerade innerlich so richtig auf, da zog Katja sie am Ärmel aus dem Sheriff-Büro.


„Alles klar, zweites Zimmer rechts“, sagte sie und zischte Eva zu. „Reg dich bloß nicht auf!“


„Ich soll mich nicht aufregen?“ zischte Eva zurück. „Der hat uns behandelt, als wären wir irgendwelche Hupfdohlen aus der Bäckerinnung.“


„Ja, ja, ist ja gut. Aber sei bloß ruhig. Weißt du nicht wer das ist? Das war Dicky Dick Johannson. Der kontrolliert hier den halben Tourismus. Wenn wir uns mit dem gut stellen, haben wir bald reichlich zu tun?“


„Dicky Dick, Johannson?“


„ Ja, ein Schwede?“


„Das war doch kein Schwede?“ kicherte Eva. „Das einzig Blonde an dem sind die Haare auf die er schaut, wenn er sich einen blasen lässt.“


„Ist doch egal. Jedenfalls nennt der hier alle seine Kumpels: Alter Schwede. Und der hat verdammt viele Kumpels“, erklärte Katja ernst. „Ich will hier noch was werden, ja, also …!“


Das wollte Eva auch. Wenn es denn sein musste, auch mit einem schwarzhaarigen Schweden, aber nur wenn er mit diesem Kaugummi-Quatsch aufhörte.



Zweite Zimmer rechts. Klopfen vorm Eintreten. Eva war immer noch so wütend, dass sie das mit dem Eintreten am liebsten wörtlich genommen hätte.


„Ach sieh mal an“, freute sich Primm. Plötzlich konnte sie Englisch. „Ihr beiden Hübschen seid die Bordsteinschwalben.“


Eva und Katja grinsten breit. Sie wussten wirklich nicht, was sie dazu jetzt sagen sollte. Vor ihnen stand Primm in einem Taillenkorsett mit zwölf Strumpfhaltern und entblößter Brust.


„Na, dann mache ich euch mal zurecht“, sagte Primm immer noch belustigt und suchte aus einem grossen Koffer Wäschestücke heraus.


„Habt Ihr schon mal Korsett getragen“, fragte Primm und hielt zwei schwarze Unterbrust-Korsetts hoch.


Eva ja, Katja nein.


„Ist der Wilde Westen hier, klar? Ist aber nicht schlimm, ich helfe euch beim Schnüren.“


„Okaaay“, sagte Eva gedehnt und ihr schwante nichts Gutes.


Die Korsetts waren schnell angelegt, aber nicht richtig.


„Du musst dich vom Mittelpunkt der Taille, wo es am engsten sein soll in beide Richtungen abwechselnd vorarbeiten. Jede Kreuzung der Schnüre einzeln fest anziehen. So hier …, wie eine Lasche.“


Primm zeigte Katja, wie sie Eva weiter schnüren sollte. Primm hatte Kraft.


„PHHuo“, stöhnte Eva, als Primm, die zweite Lasche zusammenzog.


„Wenn es nicht anders geht, dann rauf mit dem Knie aufs Steißbein. Eva spürte einen heftigen Druck auf ihrem Steißbein und ihr blieb fast die Luft weg, als Primm sich abstützend, die nächste Lasche anzog.


„Wow“, keuchte Eva. „Muss das sein? So eng?“


„Für dich kann’s doch gar nicht eng genug sein“, knurrte Primm und Eva hatte wieder die platzenden Milchtüten vorm Auge. Das hatte Primm wohl doch noch nicht so ganz vergessen.


Sie atmete tief ein, um den Brustkorb zu füllen, während Primm schnürte. Schließlich wollte sie ja auch nach dem Schnüren noch ein wenig Luft kriegen.Kaum hatten Katja und Eva ihre Korsetts angezogen und bewunderten sich und ihre eng geschnürte Figur in dem alten verstaubten Spiegel, hielt Primm ihnen etwas weißes, wohl zum Überziehen hin.


„Bloomers!“ erklärte sie knapp. „Damals haben die Saloon-Huren Bloomers getragen.“


Eva hatte noch Erinnerungen an weite, weiße Unterhosen aus ihrer Kindheit. Da hatte sie eine Zeitlang so etwas tragen müssen. Nein, die hier waren anders. Das waren fast richtige Hosen, allerdings im Schritt geschlitzt. Pluderhosen um genau zu sein.


„Das trage ich nicht“, stellt Eva möglichst sachlich klar. Und als sie Primms verständnislosen Blick sah, fügte sie hinzu: „Da sieht man meine Beine gar nicht.“Selbst als Rothaut wäre sie noch besser gefahren, denn diese blöden Bloomers gingen ja bis übers Knie!


„Wenn ich deine Beine hätte“, bemerkte Primm, „würde mich das auch ärgern.“ Das war ein anmerkender Blick, der Eva sehr versöhnlich stimmte.


„Komm, schon, Geschäft ist Geschäft!“


Katja hatte bereits begonnen sich die Bloomers überzuziehen. So schlimm sah das gar nicht aus, stellt Fräulein Eva beruhigt fest.


„Mir bleibt wie jedes Jahr nur das hier!“ Primm hatte ein langes Kleid übergezogen und rückte ihre mächtigen Brüste zurecht. Und zwar so, dass man das Gefühl hatte, sie würden jeden Moment herausquellen. „Ich bin hier immer nur die Puffmutter. Meinst du nicht ich würde auch gerne mal mehr zeigen, als immer nur meine Möpse?“


Wenigstens war jetzt klar, dass Primm nicht an kompletter Geschmacksverirrung litt, sondern das schwarze Taillenkorsett aus beruflichen Gründen schon mal zuhause angelegt hatte. Der lachsfarbene Büstenhalter gehörte somit bestimmt zu ihrer normalen Unterwäsche.


Mürrisch zog Eva die Bloomers über. Geschäft ist Geschäft.


„Jetzt kommt das Beste“, freute sich Primm und kramte aus einem großen Umzugskarton, passende Schuhe, nein Latschen.


„Was ist das denn?“ kreischte Katja.


„Schuhe“, erklärte Primm grinsend. „Hast du gedacht, die hätten frühe solche spitzen Pumps getragen?“


Nein das nicht, aber das hier waren echte Treter. Flacher breiter Absatz, vorne wie mit dem Beil abgetrennt, das waren beim besten Willen keine Schuhe, die man einer Frau zumuten konnte. Fanden jedenfalls Eva und Katja übereinstimmend.


Primm unterbrach das unweigerlich folgende Fachgespräch über Schuhe, an dem sie zwar liebend gerne teilgenommen hätte, das aber derzeit ihren Zeitplan aus den Fugen geworfen hätte.


„Zieht’s an, wir müssen jetzt runter!“



Der Saloon war wirklich ein Designer-Stück der amerikanischen Baugeschichte. Er war dreistöckig, mit zwei Galerien, einer breiten Treppe an der deren Seiten riesige Lautsprecherboxen hingen. Klar ohne Technik, ging auch damals nicht. Unter der Decke hing eine Südstaatenflagge und sehr beliebt war hier die Farbe Blau. Ansonsten dominierte ein eher spartanisch angeschliffenes Holzdielenambiente. Ein Ort, wo sich Eva sofort nicht sonderlich wohl fühlte.


Egal. Es ging darum für die Promotion-Bilder eine heitere Saloon-Szene nachzustellen. Dazu gab es Westernmusik aus der Konserve und einige Cowboys, die die Gäste spielten.


Die Cowboys selbst waren wohl eher betrunkene Touristen, die Dicky Dick bestimmt für einen Appel und ein Ei vom Strand gelockt und hier zur Staffage in Cowboy-Klamotten gesteckt hatte. Dicky Dick war vermutlich eher ein Schotte, als ein Schwede.


Die Jungs jedenfalls fühlten sich wie letzten Helden von Sioux City und nahmen ihre Rolle sehr realitätsnah ernst. Einer mit einem schief angeklebten Schnurrbart fragte Eva, kaum dass sie sich an seinen Tisch gesellt, ob sie mal seine Kanone sehen wollte.


Sehr witzig. Ganz neu und Eva war sich sicher, dass sie da keinen sechs-schüssigen Trommelrevolver, sondern eher einen rohrkrepierenden Vorderlader vor sich hatte. Die Cowboys waren unangenehm, sie griffen Katja regelmäßig an die Brüste. Die versuchte die Kerle so gut es ging abzuwehren, wie einen lästigen Fliegenbefall.


Die Fotos waren dann aber rasch im Kasten. Besonders hohe Ansprüche ans Licht oder ans Set stellte Dicky Dick wohl nicht. Nach nur drei Stunden standen die Mädels wieder in Dicky Dick Johannsons Büro und holten ihr Geld ab.


„Habt ihr jut gemacht“, erklärt Dicky, leckte sich beim Abzählen des Geldes vor jedem Schein den Finger an. „Seht auch jut aus.“


Eva schüttelte den Kopf. Der Kerl hatte eine Meise. Der soll den Schotter rüber wachsen lassen und gut.


Dicky Dick hatte 210,- Euro auf den Tisch gezählt. Das stimmte Eva einigermaßen versöhnlich. Doch dann teilte er den Haufen durch drei und schob ihn den Mädels hin. Schließlich legte er auf jeden Stapel noch einen Zehner extra.


„Tut a schön noch ein essen jehen“, frohlockte Dicky. „Isch bin ja zufrieden mit eusch.“


„Ist das ein Scherz?“ fragte Eva genervt. Selbst für einen Einheimischen war das zu wenig.


„Wat denn Mädel? Wat hast du denn jedacht?“


Fräulein Eva hatte sich, wie so oft, gar nichts gedacht, sondern die Sache mit dem Fotoshooting einfach für eine gute Idee gehalten.


Aber 70 Euro? Wie sollte sie denn dafür ein Hotelzimmer kriegen? Gut, sie hatte noch ein bisschen Geld mitgenommen. Aber eigentlich musste sie morgen erst mal ein spanisches Konto eröffnen, um das Geld aus Frankfurt zu bekommen. Sie war doch nicht blöd und hatte die ganze Kohle in bar mitgenommen. Obwohl … Jetzt wär’s besser gewesen.


„Brauchst du mehr?“ fragte Dicky Dick und spielte gekünstelt an seinem kiloschweren Goldring herum.


Ja, Eva brauchte deutlich mehr. So wie das jetzt aussah, bekam sie Angst, dass ihr das Geld ausginge, bevor die Überweisung aus Frankfurt kam. Sie hatte sich eindeutig verrechnet.


„Mädel, du hast ja nen hübsches Jesicht und Beine haste auch“, erklärte Dicky mit väterlichem Tonfall. „Da können wir schon was machen. Komm einfach am Montag hier vorbei. Da machen wir dann spezielle Fotos, da ist der Park nämlich für die Öffentlichkeit geschlossen. Du verstehst?“


Was Eva auf alle Fälle verstand, war, dass es bis Montag noch fünf Tage waren. Und das sie bestenfalls für drei Tage Geld hatte.


„Ne, nicht wirklich.“


„Kuckste mal. Ich hab da noch son Internetding am Laufen. Hot Western Babes, weisste. Da kannste dann alles rauslassen. Für richtig jutes Geld.“


„Ich bin dabei“, mischte sich Katja ein, die auf so was wohl nur gewartet hatte.


„Isch jut. Kommt ihr beide?.“


Eva war es inzwischen egal. Sie brauchte das Geld.


„Kriege ich einen Vorschuss?“ fragte sie Papa Dick.


„Naa, na, na. Mädels so ham wa nicht jewetet. Dasch könnt ihr mit Papa Johannson nisch mache.“ Dicky Dick überlegte und schaute den Frauen genau in die Augen.


„Wenns so pressiert, dann schaut mal beim Popen Heinz vorbei.“


Dicky Dick schob den Eva eine Visitenkarte rüber, auf der er drei kleine Kreuze gezeichnet hatte. „Zeigt ihm die Karte, dann könnt ihr schnelles Geld machen.“


„Danke, machen wir.“


Katja war ganz aus dem Häuschen und versuchte Dicky Dick die Hand mit dem Ring zu küssen. Der grinste geschmeichelt und wehrte freundlich ab.


„Lass mal Mädel, dafür isch später noch Zeit.“



„Na toll“, grunzte Fräulein Eva auf dem Weg zur Bushaltestelle. „Da hätte ich auch in Frankfurt bleiben können.“


Ihr wurde ein wenig schwindelig, doch das war keine Panikattacke, wie sie im ersten Moment befürchtet hatte, sondern nur die Sonne. Sie bemerkte erst jetzt, dass sie seit Stunden nichts gegessen und getrunken hatte.


An der Bushaltestelle stand tatsächlich ein Bus. Aber es war der Fahrer von heute Vormittag und als der die beiden Frauen auf sich zukommen sah gab er einfach unplanmäßig Gas.


„Mit dir wäre ich sowieso nicht gefahren!“ schrie Eva ihm wütend nach.


„Und was jetzt?“ wollte Katja wissen und klang das erst mal seit Eva sie kannte richtig niedergeschlagen.


„Herrgott, das war nur ein Bus“, schnauzte Eva immer noch wütend. „Wir nehmen uns ein Taxi und fahren was essen, genau wie Dicky Dick gesagt hat. Komm schon Katja, lassen wir es uns heute Abend gut gehen und morgen sehen wir weiter. Dann besuchen wir diesen Heinz, okay?“


„Okay, aber lass uns nach Maspalomas fahren, das ist nur 5 Kilometer von hier und da wohnt eine Tante von mir!“


Katja war mit einem Schlag wieder fröhlich und umarmte Eva, die von diesem Tag wirklich die Nase voll hatte und sich nur noch auf den Abend mit Katja freute.



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