Kapitel 9


Am Montag war die Überraschung perfekt. Sebastian hatte sie bei der Wahl ihrer Kleider beraten. Moni hatte das selbst gewollt. Sie wusste nicht, was sie da geritten hatte. Aber sie vermutete: Wenn er ihre Haare so gut stylen konnte, dann wusste er auch, was sie am besten dazu tragen konnte. Deshalb eilte Sebastian zwei Stunden vor dem Aufbruch zwischen Volkers und ihrem Zimmer hin und her und bewertete das Outfit der beiden. Auch Volker schien sich voll und ganz auf Sebastians Geschmack zu verlassen. Sie würden zu spät kommen, das war jetzt schon klar. Moni saß neben Sebastian auf dem Sofa und begutachtete über seine Schulter hinweg die Frisurenseiten in der neuen Elle. Sie warteten auf Volker.

Der kam noch einmal zu ihnen herunter und wollte als allerletztes die Schuhfrage geklärt wissen. Die italienischen Slipper siegten, die unechten Krokoschuhe befanden Moni und Sebastian einmütig für unchic. Volker sah geknickt drein. Er hatte auf Kroko gesetzt.

Moni sah ihrem Mann nach, der still fluchend die Treppe hinauf hetzte. Ein eigenwilliges Gefühl beschlich sie. Es war ein mütterliches, besorgtes Gefühl. Aber das dort war nicht ihr Sohn, der sich auf ein erstes Rendezvous vorbereitete. Das da oben war ihr Mann, der versuchte sich in eine männliche Variante der Venusfalle zu verwandeln.

„Tja, Darling, du musst dich wohl damit abfinden, dass du nicht mehr die letzte bist, die das Bad verlässt“, sagte Sebastian ohne von der Zeitschrift aufzuschauen.

„Ja, es ist eigenwillig, ich liebe ihn aber immer noch.“

„Er dich auch, Darling. Ich muss es wissen. Er ist mir damit zwei Jahre lang auf die Nerven gegangen.“

Leicht verbittert schaute Moni Sebastian an. Was bildete sich dieser Friseur ein?

„Oh, oh. Nicht, dass ich ihn nicht verstehen würde. Aber, wenn dir einer zwei Jahre lang die Ohren volljammert, dass er nicht schwul sein könne, weil er doch seine Frau liebe, dann ist das wirklich anstrengend. Besonders dramatisch, wenn wir gerade nach einem erfolgreichen Nachmittag aus der Sauna kamen. Dann, Darling, könntest du das auch nicht mehr hören. Ganz im Ernst, niemand ist erleichterter als ich, dass er endlich aufgeflogen ist. Seitdem ist er wie ausgewechselt. Viel länger hätte ich das auch nicht ausgehalten. Ich weiß gar nicht, wie er das überhaupt aushalten konnte.“

Sebastian war eine harte Nuss, das wurde Moni in diesem Moment klar. Aber er war eine ehrliche und faire, harte Nuss. Das glaubte sie zumindest. Und sie wusste plötzlich, dass wenn einer die Frage, die sie quälte, wirklich beantworten würde, dann war er das.

„Sag mal Sebastian: Ist mein Mann eigentlich wirklich schwul?“

Sebastian sah sie irritiert an.

„100%“, sagte er dann ohne jeden Akzent. „Das ist vielleicht schwer zu glauben. Aber ich weiß es ganz sicher.“

„Und … und das schwul sein ist alles. Ich meine, das ist es, womit wir das Problem haben?“

„Hatten, Darling, hatten. Jetzt hast nur noch du es. Er hat längst begriffen, wie es läuft. Nur für dich ist das noch neu. Du hast die Wahl, du kannst mit ihm leben oder ohne ihn. Letzteres würde ihm wehtun, aber es würde nichts ändern. Eins aber ist sicher. Er ist schwul.“

„Danke.“

„Wofür?“ fragte Sebastian.

„Ich hätte es bestimmt nie geglaubt. Nicht so richtig jedenfalls. Ich konnte ihm das einfach nicht abnehmen. Immerhin haben wir hunderte Male Sex gehabt. Das klingt einfach nicht überzeugend, wenn dir so jemand plötzlich sagt, dass er schwul ist. Jedenfalls nicht, wenn du selbst eine Frau bist.“

„Ah, ich verstehe. Und mir glaubst du’s?“

„Ja!“

„Warum?“

„Du bist schwul. Da klingt das einfach überzeugend. Ich glaube, ich habe es jetzt erst richtig kapiert.“

„Klingt gut.“

„Fertig“, rief Volker von der Treppe dazwischen. „Wir können. Wie sehe ich aus?“

„Phantastisch“, lobte Moni.

Sebastian sah auf die Uhr. „Was lange währt, wird endlich gut. Nun lasst uns gehen, ja?“

Die eigentliche Überraschung des Abends war natürlich das Chez Louis. Moni ging eingehakt zwischen Sebastian und Volker durch die Tür.

„Oh, mein Goott“, stöhnte Sebastian nach dem ersten Blick. „Das sind ja nur Frauen!“

„Beiß die Zähne zusammen!“ fordert Volker ihn unsentimental auf. „Womöglich hast du der Hälfte davon schon den Kopf gekrault.“

„Geschmackloser, grober Kerl.“

„Hört auf zu streiten, da vorn sitzt Frauke“, fuhr Moni energisch dazwischen.

Moni wollte einen Schritt nach vorn machen, wurde aber unter beiden Armen festgehalten. Sebastian und Volker waren einfach stehen geblieben und schauten sie an.

„Es will sich in unsere Beziehung einmischen, Volker tu doch was.“

„Was soll ich machen, es ist meine Frau.“

Moni lachte. „Benehmt euch anständig und führt mich jetzt charmant an meinen Platz. Dann könnt ihr zicken so viel ihr wollt.“

Das schien die Sprache zu sein, die die beiden verstanden. Sie wurden sofort lammfromm. Allmählich wurde Moni klar, wie ihre Ehe in den nächsten 100 Jahren ablaufen würde.

„Faires Angebot“, sagte Volker.

„Kompromissling“, zischte Sebastian lachend.

Frauke war nicht allein gekommen. Sie hatte Frank mitgebracht.

„Das ist mein Mann, Frank.“

Sebastian griff nach der Hand.

„Küss die Hand, Madame.“

Er konnte wohl jeden Dialekt zücken wie eine Scheckkarte. Bedauerlicherweise machte Sebastian aber Ernst mit dem Handkuss und Moni spürte, wie ein Schamgefühl sich in ihr breit machen wollte. Wahrscheinlich hatte sich Volker auch mal so gefühlt, als er sie vorstellen musste. Frank nahm das aber sehr gelassen und heiter. Wahrscheinlich hatte Frauke ihn vorgewarnt.

„Witziger Laden hier. Das konnte ich mir keinesfalls entgehen lassen, als ich davon gehört habe.“

„Viel Feind, viel Ehr“, sagte Sebastian nach kurzen Rundumblick, in einer typischen nasalen Tonlage, die er den ganzen Abend beibehielt.

„Eine gute Wahl, Darling, wenn man den Verlierer auf dem Boden zerschmettert sehen möchte. Hier dürften die Chancen für eine Revanche wohl gegen Null tendieren.“

„Ich weiß nicht“, erwidert Frauke kokett. „Gleiches Spiel, andere Karten.“

„Um dem Drumrumreden gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, ich weiß von der Wette und auch von dem Ausgang“, erklärte Frank ohne jede Dramatik. Frauke beobachtete Monis Reaktion. Sie war geschockt. Frauke lächelte nur.

„Das ist gut. Mit allem Respekt, Sir, aber Ihre Frau ist ein echtes Luder, sie hat mich so schnell aus dem Rennen geworfen, dass ich nicht mal ‚papp‘ sagen konnte. Eigentlich dürfte sie ohne Leine und Maulkorb gar nicht auf die Öffentlichkeit losgelassen werden.“

„Die Leine ist lang und unsichtbar.“

„Ach, ich weiß nicht. Passen Sie bloß auf sie auf!“

„Sie läuft mir schon nicht weg.“

„Davor hätte ich auch gar keine Angst, aber sie verdirbt ja unsereins den ganzen Spaß.“

Moni war noch viel zu durcheinander, um sich dieser Art Fröhlichkeit hinzugeben. Niemals hätte sie erwartet, dass Frauke ihrem Mann von diesem Küchenjungen erzählte.

„So, jetzt wollen wir uns aber auch amüsieren. Was ist das hier überhaupt? Der Jahres-Weltkongress der Tuppawaren-Vertreterinnen? Warum sind hier fast keine Männer? So was gibt’s doch gar nicht. … Und hier müssen wir den kostbaren Champagner verschütten. … Na, ist vielleicht das Beste, was wir machen können.“

„Ich find’s großartig“, behauptete Frank.

„Ober“, rief Sebastian ziellos in die hysterische, kochende Menge Frauen um ihn herum. „Ach du großer Gott! Nein. Volker! Das glaubst du nicht. Halt dich fest.“

Sebastian hatte nach Volkers Arm gegriffen.

„Siehst du, was da auf uns zukommt. Ich träume wohl.“

Der Kellner, der an den Tisch trat, trug nichts als eine alberne, schwarze Fliege als Oberbekleidung. Sein Oberkörper konnte nicht ganz mit dem von Arnold Schwarzenegger mithalten, aber man nahm ihm ab, dass er in diesem Outfit auch bei minus dreißig Grad nicht frieren würde.

„Guten Abend, was darf’s sein?“

„Das klingt ja beinahe verboten.“

‚Halt einmal den Rand‘, dacht Moni. Das gab doch gleich eine Schlägerei, wenn er jetzt die Bedienung anmachte.

„Es ist alles erlaubt, was auf der Karte steht.“

„Ouuh, und was nicht auf der Karte steht?“

„Das ist verboten.“

„Na, da bestellen wir doch gern mal Champagner. Zwei Flaschen, aber gut gekühlt.“

„Kommt sofort.“

Als der Kellner wieder durch die Menge abschob, stellte Moni fest, dass man offenbar vergessen hatte, die Hosen hinten zuzunähen. Außerdem steckte ein Geldschein in dem Beinausschnitt seiner Unterhose.
„Darling, das Publikum ist grauenerregend, aber die Bedienung erste Sahne.“

„Ich wusste, dass euch das gefällt“, erklärte Frauke.

„Was sagst du Moni, wird das ein Abend?“

„Na, ich weiß nicht.“

„Die schlechte Laune lassen wir dir gleich vom Champagner wegblasen.“

Es war eindeutig ein anderer Kellner, der den Champagner brachte. Gleiches Outfit, ähnlich durchtrainierter Körper, aber blonde Haare.

„Thorsten, was machst du denn hier?“

„Oh, hallo Sebastian. Ihr seid’s. Ich verdiene hier meine Kohlen.“

„Das ist Thorsten, von dem habe ich dir erzählt“, sagte Sebastian und stieß ihn heftig in die Rippen.

„Nett“, sagte Volker. War das alles, was er herausbrachte. Moni stellte verwirrt fest, dass sie ihn beinahe aufgefordert hätte, endlich auch mal den Mund aufzumachen, sonst würde er nie Erfolg haben. Schließlich hatte er sich über zwei Stunden zurechtgemacht.

„Was ist denn mit der anderen Grazie? Die uns eben bedient hat.“

„Oh, wenn sich hier Schwule rein verirren, dann sind die Tische immer für mich. Die anderen machen nur in Frauen.“

„Wir sind ein gemischter Tisch!“ stellte Frank grinsend klar.

„Genau!“ pflichtete Sebastian ihm bei. „Wir wollen auch eine gemischte Bedienung. Los Moni, sag was!“

„Ich will Kühe!“ sagte Moni. Das war ihr einfach so in den Kopf geschossen. Das Geschrei an ihrem Tisch ging in dem Gejohle der Frauen an den Tischen rundherum fast unter.

„Ich werde sehen, was ich machen kann.“

„Hey, warte mal“, sagte Volker und schob ihm einen Geldschein in die Hose. Moni glaubte nicht richtig zu sehen, konnte aber nur noch lachen. Das alles war schon irgendwie witzig.

Die Korken knallten und der Champagner begann zu fließen. Auch das Licht floss. Aber es floss ab. Richtung Bühne. Genau, da war eine Bühne in der Mitte des Raumes. Auf der begann in diesem Moment ein amerikanischer Cop, mehr oder weniger erotisch sich seiner Uniform zu entledigen.

„Gott, ich liebe Uniformen!“ kreischte Sebastian fast. „Das erinnert mich an den Tag, als ich wusste, dass ich schwul werden würde!“

Frauke lachte laut.

„Was war das für ein Tag?“

„Oh, eigentlich ein ganz normaler Tag. Nur eben, dass mir klar wurde, dass ich schwul war. Kinder, stellt euch diesen Schock vor. Ich war zarte 15 und da kommt doch dieser schmucke Postbote in seiner Uniform mit dem Einschreiben daher und verhört mich in diesem unverschämt rotzigen Tonfall: ‚Deine Eltern nicht da?‘, ‚Nein‘ sag ich ganz eingeschüchtert, und da legt der erst richtig los: ‚Hmm, macht nichts. Da! Unterschreib!‘ faucht er mich an. Und dann, man fasst es nicht, lässt mich dieser brutale Kerl da einfach mit meinem Ständer stehen. Ich sage euch, so was prägt einen Mann fürs Leben.“

Frauke wollte sich gar nicht wieder beruhigen vor Lachen.

„Ich wünschte, wir hätten eine Postbotin gehabt damals, wer weiß, was aus mir geworden wäre!“ sinnierte Frank.

„Wahrscheinlich Marineattaché in Westindien.“

Langsam entspannte sich Moni.

„Hey, da kommt der Bauarbeiter.“

„Was?“

„Das ist meine Lieblingsnummer“, rief Frauke.

„Schau, schau, Madame kennt sich aus“, lästerte Sebastian sofort.

„Ich habe ja schließlich auch weibliche Kunden, denen ich nach dem Geschäftsessen etwas bieten muss“, verteidigte sich Frauke.

„Ay jouuw!“ veralberte sie Sebastian.

„Gott, sieh dir bloß diese Frauen an. Die rasten ja völlig aus.“

Um die Bühne herum war tatsächlich die Hölle los. Die Bude war stark verräuchert und objektiv gesehen schwitzten und kreischten hier an die hundertfünfzig Frauen völlig orientierungslos herum.

„Also, ich möchte jetzt nicht vor dieser Meute stehen“, sagte Volker

War das eine erste Bemerkung gegen Frauen an sich? Moni beschloss nicht weiter über Volker nachzudenken. Der Bauarbeiter war für’s erste spannender. Als er den Helm abgenommen hatte, fielen lange schwarz gelockte Haare über seine Schultern. Er hatte himmlisch, pardon himmelblaue Augen und tanzte gut, na ja, er bewegte halt seine Hüften wie ein junger Gott. Und wie sich dieser muskulöse, eingeölte Körper wohl anfühlen musste? Darüber beschloss Moni jetzt nicht weiter nachzudenken. Aber bestimmt sehr geil, da war sie sicher.

„Du hättest da oben höchstens Flugobst zu fürchten.“

„Danke für das Kompliment“, sagte Volker.

Moni nahm noch einen Schluck Champagner, die Luft war hier so trocken. Oder kam das vom Kreischen. Nein Moni war sicher, dass sie nicht gekreischt hatte. Das musste die Luft sein.

Als die Show zu Ende war bestellte Frank die dritte Flasche Champus. Moni musste auf die Toilette und Frauke ging sicherheitshalber mit. Vor dem Klo war eine lange Schlange.

„Komm, wir gehen aufs Männerklo.“

„Was?“

„Ich muss. Und hier sind so gut wie keine Männer, also ist es bestimmt frei.“

„Du spinnst“, sagte Moni.

„Wir sind zu zweit. Was soll passieren? Außerdem, wer weiß wen wir treffen?“

Moni kicherte wie ein Schulmädchen, als sie in den Vorraum vom Herrenklo einbogen.

„Siehst du, alles frei!“

Die Türen zu den einzigen beiden Kabinen flogen zu und Frauke rief durch die Trennwand: „Gefiel dir wohl, der Bauarbeiter, was?“

„Wie kommst du darauf.“

„So, wie du gekreischt hast?“

„Ich habe nicht gekreischt.“

„Ach nein?“

„Wirklich nicht.“

„Sah aber verdammt so aus.“

„Ich weiß doch, ob ich kreische oder nicht.“

„So, wie dein Mund aufgerissen war, hätte ich schwören können, dass du gekreischt hättest.“

„Ich sag’s dir, ich habe nicht gekreischt.“

„Du hast gekreischt!“ Das war nicht Fraukes Stimme und sie kam auch nicht aus der Nachbarkabine. „Wir haben alle gekreischt. Und wenn der Kerl nicht bei dir in der Kabine hockt, dann mach zu, wir müssen auch mal. Wenn der Kerl da aber drin ist, mach lieber gleich freiwillig auf.“

Draußen lachten einige Frauen.

„Danke, das werde ich dir nie vergessen“, sagte eine große, kräftige Frau mit viel zu tiefer Stimme, als Moni kurz darauf die Kabinentür öffnete.

„Hey“, rief sie und schaute noch mal aus der Kabine. „Wo ist er hin?“

Einige Frauen aus der Schlange vor dem Herrenklo lachten und eine rief: „Wenn es bei dir nicht so dringend ist, dann lass mich vor.“

„Denkste.“ Schon flog die Tür zu.

„Das ist wie beim Länderspiel“, sagte Frauke. „In der Halbzeit muss das Wasserwerk die Pumpen anschmeißen.“

Die Männer waren so fröhlich, weil sie die dritte Flasche fast allein geleert hatten. Sebastian und Frank tranken gerade Bruderschaft.

„Hey, Liebling, du solltest jetzt mal müssen. Das ganze Herrenklo ist voller williger Damen mittleren Alters, die alle einen Mann erwarten.“

„Aber bestimmt nicht mich“, scherzte Frank zurück.

„Wer weiß? Vielleicht nimmt es ja die eine oder andere nicht so genau.“

„Werd’ nicht biestig!“

„Vielleicht leiht dir ja der Bauarbeiter seinen Helm. Dann hast du die freie Auswahl.“

„Ein Luder, nicht wahr?“ wollte Frank von Sebastian wissen.

„Aber ein entzückendes!“

„Das ist wahr! Zurück zum Geschäft.“

Sie waren vielleicht zehn Minuten auf dem Klo gewesen und Frank und Sebastian, hatten bereits ein Geschäft gemacht. Er sollte auf den nächsten Modenschauen, die Frisuren machen und außerdem sollten die Vertreterinnen von Franks Modehaus bei Sebastian Rabatte bekommen.

„Hört auf mit dem Kram. Das ist ja nicht auszuhalten. Wir wollen uns amüsieren“, ging Frauke nach wenigen Minuten dazwischen.

In der zweiten Show, die sich nur dadurch von der ersten unterschied, dass der Bauarbeiter vor dem Polizisten auftrat, war Moni klar, dass sie zumindest zweimal harmlos gekreischt hatte. Das war aber der Champagner. Nicht sie selbst, versteht sich.




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