Kapitel 5

Big Ben

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Der Ögersee war nicht übermäßig groß. Man brauchte gute 10 Minuten, um ihn einmal mit dem Rad zu umrunden. Genau das tat Martin jetzt schon zum zweiten Mal. Entweder Doris und Werner hatten sich woanders hingelegt, oder er hatte die Beschreibung missverstanden. Martin kannte sich hier auch nicht besonders gut aus. Früher war er ein paarmal mit seiner Mutter hier gewesen. Aber das war lange her. Endlich entdeckte er Werners Fahrrad hinter einem Brombeergebüsch. Besonders viele Leute waren nicht da. 50 vielleicht. Sie saßen irgendwo verteilt in kleinen Gruppen in den Buchten. Manche grillten. Werner hatte sich eine denkbar ungünstige Stelle ausgesucht. Hier waren überall Brombeeren. Nur ein kleiner Pfad führte hindurch. Aber nicht ohne einige Kratzer. Links wurde das Ufer steinig. Kein Wunder, dass hier kaum jemand badete.

„Da bist ja endlich“, begrüßte ihn Doris verärgert. „Wo warst du so lange?“

„Ich habe euch nicht gefunden!“

„Unsinn, du warst bei einer anderen Frau!“ scherzte Doris.

„Spinn nicht rum!“ grunzte Martin, aber fühlte sich auch irgendwie ertappt. Bei einer anderen Frau! Ausgerechnet die Möller. Martin musste bei dem Gedanken grinsen.

„Du brauchst es gar nicht zu leugnen!“

„Doris bitte, wir wollen schwimmen und sonst nichts, ja? Du hast ihn doch eben selbst an der anderen Uferseite gesehen“, mischte sich Werner ein.

Doris zeigte sich ungewohnt einsichtig. „Also los, gehen wir ins Wasser.“ Sie sprang auf und stakste vorsichtig über die Steine in den See.

„Hey, wo sind meine Sachen?“ fragte Martin irritiert.

„Die habe ich unterwegs verloren“, antwortete Doris gut gelaunt.

„Was?“

„Ich dachte, du findest sie vielleicht und bringst sie mit.“

„Werner! Was soll denn das? Wo sind meine Klamotten.“

„Komm endlich ins Wasser“, schrie Doris und begann ihn mit Wasser zu bespritzen.
„Wie denn, wenn du meine Badehose verschlampt hast?“ Es war heiß und Martin hatte sich mit dem Radfahren beeilt. Er wäre jetzt liebend gerne ins Wasser gesprungen.

„Hier ist doch keiner, was brauchst du eine Badehose?“ kreischte Doris und spritzte weiter mit Wasser.

„Komm schon rein“, rief nun auch Werner.

„Ihr habt gut reden“, brummte Martin und wich dem Spritzwasser aus, was bei den ganzen Dornenhecken nicht gerade leicht war.

„Werner zieht seine Badehose auch aus“, verkündete Doris plötzlich.

„Von mir aus“, sagte Werner und trabte gelangweilt die drei wackeligen Schritte wieder an Land.

„Und du?“ fragte Martin.

„Ich bin eine Frau“, kicherte sie albern. „Da gehört sich das nicht.“

„Jetzt stell dich nicht an. Siehst du!“ Werner hatte seine Hose herunter gezogen und auf sein Handtuch geworfen. „Ist ganz einfach.“

„Sehr witzig, ist ja wohl auch deine Schwester.“

„Na und?“ Werner zuckte mit den Achseln und tat so, als ob das keinen Unterschied machte. Wenn Martin sich weiter zierte, würde er sich womöglich lächerlich machen und Doris würde allen Mädchen in der Schule erzählen, wie verklemmt er doch wäre.
„Sag ihr, sie soll weggucken“, forderte Martin.

Doris kreischte. „Auf keinen Fall, das will ich nicht verpassen!“

„Dusselige Kuh“, murmelte Martin leise.

„Was?“

„Nichts“, sagte Martin schnell und zog sich langsam aus. Als er sich wenig später nackt über die Felsen tastet, prustete Doris los: „Pass mit dem großen Köder bloß auf die Fische auf. Nicht, dass du nachher ohne Pimmel wieder an Land steigst!“

Martin blieb auf der Stelle stehen. Nicht nur, dass er nicht daran gedacht hatte, dass in dem See Fische sein könnten, das allein war schon ein Alptraum, nein, jetzt könnten sie ihm sogar sein Ding abknabbern?“

„Hör bloß auf damit, Doris. Der kommt sonst vor lauter Angst nicht mehr ins Wasser“, lästerte Werner.

„Stell dich nicht an. Werner schwimmt doch auch hier.“

Das überzeugte Martin nicht. Vielleicht war diese ganze Familie Bruckner irre, erblich geisteskrank oder kollektiv lebensmüde? Wer wußte das schon. Martin wollte umdrehen. Schwimmen ade. Er trat auf einen glitschigen Stein und rutschte ab. Besser sich rückwärts fallen lassen, als auf einen der Steine am Ufer aufzuschlagen, dachte er. Nach zwei heftigen Armbewegungen war sein Kopf wieder über Wasser und er war im Prinzip zwei Züge geschwommen. Der See war hier ziemlich plötzlich tief geworden, das Wasser war klar und erfrischend und nichts war ihm passiert. Wo er schon mal hier war, konnte er genauso gut zwei, drei vorsichtige Züge schwimmen. Unheimlich blieb ihm die Sache aber trotzdem.

Dann sah er die Kaulquappe, sie war nicht groß, nicht gefährlich, aber sie erschreckte ihn. Kurz darauf bemerkte er, dass er sich in einem ganzen Schwarm von Kaulquappen befand. Das war genug. Das nächste Mal fuhr er, wie alle anderen auch, in die Badeanstalt.

„Mir reicht’s. Ich geh wieder raus“, rief er den anderen zu.

„Was? Wir sind doch gerade erst ins Wasser gegangen.“

„Egal, ich will hier raus.“

„Du bleibst hier und schwimmst jetzt“, schrie Doris.

Martin antwortete nicht, sondern wendete und machte sich daran, die zehn Schwimmzüge rückgängig zu machen, die ihn hierher gebracht hatten. Doris war eine ziemlich gute Schwimmerin und hatte ihn keine fünf Züge später eingeholt. Sie schlang einen Arm um seinen Hals und drückte seinen Kopf unter Wasser. Martin hatte Wasser geschluckt und hustete heftig, als er wieder hochkam.

„Schwimmst du jetzt mit uns, oder was?“

„Was soll das?“ prustete Martin.

Doris sagte nichts weiter. Sie griff ihn an. Nicht, wie erwartete hatte am Hals oder Kopf. Darauf war vorbereitet gewesen. Sie war auch nicht getaucht, so dass er auf einen Angriff von unten gefasst gewesen wäre. Irgendwie hatte sie es geschafft, ihre Beine unsichtbar um seine Hüfte zu schlingen. Er wurde fast widerstandslos von ihr in die Tiefe gezogen. Unter Wasser strampelte er in wilder Panik. Aber Doris Beine hatten sich wie ein bleierner Stahlring um seinen Leib gelegt. Martin kam in seiner Panik nicht auf die Idee, nach den Beinen zu greifen und sich von ihnen zu befreien. Er wollte einfach nur an die Oberfläche und brauchte seine Hände zum hysterischen Paddeln. Für kurze Zeit ließ der Abwärtssog nach und Martin kam mit dem Kopf wieder über Wasser. Aber Doris Beine waren noch um seine Hüfte geschlungen. Sie glich ihre Lage mit kreisenden Armbewegungen aus und lachte gehässig. Das Ganze schien ihr mächtig Spaß zu machen. Martin dachte nur daran Luft zu holen. Alles andere war im Moment nebensächlich.

„Gehen wir jetzt schwimmen?“

Selbst wenn er gewollt hätte, blieb ihm keine Zeit zum antworten. Schon zog sie ihre Beine wieder an, bäumte sich auf. Sofort ging es abwärts und zwang ihn in die Tiefe. Nicht für lange. Aber lang genug, um in richtige Panik zu geraten. Kaum erschien sein stark errötetes Gesicht wieder über dem Wasser, fragte Doris ihn erneut.

„Bin ich die schönste Frau der Welt?“

Martin hatte nicht einmal die Frage richtig verstanden, da war er schon wieder unten. Diesmal mobilisierte er seine letzten Kräfte. Er strampelte mit aller Gewalt, gegen Doris Schenkeldruck an. Dann machte er, ohne es eigentlich geplant zu haben eine Rolle vorwärts. Das drückte Doris unter Wasser und sofort ließen ihre Beine von ihm ab. Er war frei. Und er hatte Luft. Bevor er sein automatisiertes Atemzentrum aus-, und den Verstand wieder einschalten konnte, hing sie erneut an seinem Hals. Sie hielt seine Gurgel gerade so fest, das er bequem atmen konnte, aber er spürte genau, dass sie jederzeit die Möglichkeit hatte zuzudrücken. Martin konzentrierte sich darauf, mit dem Kopf über Wasser zu bleiben. Sie schien ihn auch nicht wieder untertauchen zu wollen. Werner schwamm direkt in seiner Nähe vorbei, griff aber nicht ein. Doris Gesicht war jetzt ganz dich bei seinem Ohr.

„Sag jetzt ja!“ flüsterte sie eindringlich.

Es war ihm egal worum es überhaupt ging. Er hatte Angst. Aber nicht davor, sich in die Hose zu machen, denn er hatte ja keine an. Das ließ zumindest seiner Blase freien Lauf.

„Lass mich in Ruhe“, keuchte er kraftlos und spürte im gleichen Moment das, wovor er noch weit mehr Angst hatte, als vor Doris psychopathischen Ausfällen. Ein riesiger Fisch hatte sich an seinem Schwanz verbissen.

Martin schrie panisch: „Nein!“ Er schlug wild um sich. Dabei musste er Doris im Gesicht getroffen haben. Sie ließ plötzlich ihn frei. So schnell er konnte schwamm er zum Ufer zurück. Unbeholfen und völlig erschöpft krabbelte er auf den ersten Felsen. Er wartet nicht, bis er wirklich an Land war, um den Schaden zu untersuchen. Martin erwartete, einen blutigen Hautrest dort vorzufinden, wo einmal seine Männlichkeit gewesen wäre. Er merkte gar nicht, dass er fortgesetzt nur „Scheiße!“ geschrieen hatte. Deswegen war ihm auch nicht bewusst, dass er verstummte, als er glücklich feststellte, dass dem kleinen Mann rein gar nicht zu fehlen schien.

„Alles noch dran, ja? Davon stirbt man schließlich nicht“, maulte Doris mit einem jammernden Unterton, als sie an ihm vorbei an Land stiefelte.

„Da war ein Fisch dran!“ schrie Martin sie an. „Muss ein riesengroßes Ding gewesen.“
„Klar“, sagte Doris und sammelte seine Sachen vom Boden auf.

Bevor Martin fragen konnte, was das sollte, flogen sie in hohem Bogen in den See.
„Bist du völlig beknackt?“

„Wer ist denn hier beknackt?“ keifte sie wütend. „Du hast mich ins Gesicht geschlagen. Ich hätte gleich wissen müssen, dass du so einer bist.“

„Was?“

Martin sah sie an. Ihre Lippe blutet tatsächlich. Oder war es ihre Nase?

„Du musst das Blut stoppen!“ rief Martin.

„Ach ja? Tut es dir jetzt plötzlich leid, ja?“

„Werner!“

Martin drehte sich um. Aber Werner war weit hinaus geschwommen und winkte nicht einmal. Martin griff nach Werners T-Shirt und wollte es Doris auf die Nase drücken, um das Blut zu stoppen.

„Lass das!“ Doris drängte seine Hand zurück.

„Das Bluten muss gestoppt werden!“ stellte Martin energisch klar.

„Ach ja!“ Es war schon beinahe angetrocknet und es lief nur ein ganz kleines Rinnsal aus der Nase. „Wie wär’s, wenn du es ableckst.“

„Lass den Unsinn, das muss gestoppt werden.“

„Dann tu es! – Aber nicht mit diesem Lappen!“

Martin ließ den Arm sinken. „Du spinnst doch völlig, mach was du willst.“

„Nicht einmal für deine große Liebe würdest du das tun?“

Martin verpasste es wieder, das richtig zu stellen. Wahrscheinlich hätte das auch gar keinen Zweck gehabt. Plötzlich hatte Doris wieder ihren Arm um ihn geschlungen. Sie küsste ihn auf den Mund und verrieb dabei all das Blut in seinem Gesicht. Martin stieß sie weg. Und spuckte den eisenhaltigen Geschmack aus.

Wütend baute Doris sich vor ihm auf.

„Siehst du, was du gemacht hast?“ Sie hielt ihm ihre Hand hin. Das Bluten war wieder stärker geworden. Dann fing sie an zu lachen. Sie lachte über ihn. Und er wußte nicht recht, was das jetzt wieder sollte.

„Martin, Martin! Dein kleiner Pimmel regt sich!“ In dem Durcheinander hatte Martin völlig vergessen, dass er nackt war. „Kleiner Pimmel, was sag ich. Hah, ich werde ihn Big Ben nennen. Genau, von jetzt an heißt er Big Ben!“ Sie kreischte fast vor Vergnügen und Martin hätte sich am liebsten sofort eingegraben. Leider hatte sie recht. Das dümmliche Ding war auf dem besten Wege anzuschwellen. Ausgerechnet vor dieser dämlichen Doris musste ihm das passieren. Er griff nach der Badehose die Werner hatte liegen lassen und zog sie hastig über.

„Das hilft auch nichts. Du hast einen Ständer, und ich sehe ihn auch jetzt noch wachsen!“ kreischte Doris völlig aus dem Häuschen und sprang vor Freude von einem Bein auf das andere. Martin setzte sich mit angewinkelten Knien ans Ufer und hoffte, dass all das möglichst schnell vorbei ging.

„Siehst du! Du bist doch in mich verknallt!“ triumphierte Doris, als sie sich wieder etwas beruhigt hatte.

Totaler Blödsinn, dachte Martin. ‚Ich bin ja auch nicht in meine Matratze verknallt.‘ Aber Martin hielt den Mund. Sonst hätte er ihr ja sagen müssen, dass er jeden Morgen so geschwollen aufwachte.

„Warte, bis ich das Werner erzähle.“

„Untersteh dich!“

„Wie willst du das denn verhindern?“

Martin schwieg. Er wartete, bis Werner wieder an Land kam und Martins Sachen mitbrachte. Ihn selbst hätten keine zehn Pferde mehr ins Wasser gebracht. Sie legten die Sachen zum Trocknen auf die Felsen. Es war schon spät, die Sonne war lau und seine Jeans waren noch reichlich klamm, als sie zu Hause ankamen. Den Rest des Nachmittags hatte Doris sich schweigend und ohne jeden weiteren Ärger gesonnt. Irgendwie schien sie für den Moment zufrieden, und Martin hatte endlich seine Ruhe.


Weiterlesen Kapitel 6

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