Sexiest woman alive: Angela Merkel

Die Sexiest Woman Alive 2015 ist nach einer Umfrage des Instituts für merkantile Trendphasen (IMT) die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. So bewahrheitet sich wieder der Satz: Macht macht sexy! Das gilt nun nicht mehr nur für den Landesvater sondern von nun an auch für die Bundesmutti.

AngelaInteressant ist dabei in erster Linie nicht das Ergebnis als solches der IMT-Umfrage, denn dass Merkel längst als Leitbild der deutschen Weiblichkeit brilliert ist ja für jedermann offensichtlich, sondern vor allem die Erkenntnisse, die aus der Makrostruktur der Umfrage gewonnen werden konnten.

So wundert es einen schon, dass 47 Prozent der männlichen SPD-Wähler sich eine Ehe mit Kanzlerin durchaus vorstellen können, aber 8 Prozent der CDU-Wähler. Viele CDU-Wähler gaben zu bedenken, das ausgerechnet ihre eherelevanten Fähigkeiten in der Küche nicht wirklich zu ihren Kernkompetenzen gezählt werden könnten. Auch bei der Frage nach gelegentlichen erotischen Phantasien mit der Kanzlerin gestanden 18 Prozent der SPD-Wähler solche ein, während 98 Prozent der CDU-Wähler gerade in diesem Bereich eine gewisse Angst bis hin zu Panikattacken zugaben, weil sie um ihre Männlichkeit besorgt seien.

Frau Merkel ist wie ein Vulkan, der zwar nie hochgeht, aber ewig leise vor sich hinbrodelt … da macht man zur Sicherheit lieber einen Bogen drum …

 

Harald J. Dammberger (51, CDU Friedrichstein an der Werra) 

Für das Endergebnis der Befragung waren vor allem die Gruppe der jungen SPD, Grünen und jugendliche Union-Wähler verantwortlich, die in überwältigender Mehrzahl Frau Merkel als Vertrauensperson bezeichneten, sie auch als Frau schätzten, allerdings eher in einem familiären Sinne als Mutter oder Schwiegermutter, wobei in dieser Gruppe auch die Frage nach möglichen erotischen Phantasien gestellt wurde, die verwirrender Weise fast durchgängig bejaht wurde.

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Warum nicht den da!

Wir sind schon sehr tolerant geworden, was das Töten von Menschen angeht. Inzwischen reicht es schon, dass jemand anderer Meinung ist oder sich einfach nur auf der Strasse zeigt, mit den falschen Waren handelt. Zwar haben wir die Todesstrafe weitestgehend abgeschafft, aber nur bei den Gerichten, nicht in der Politik.

Die Superdrone

Wie kommt es eigentlich, dass wir es einfach so hinnehmen, wenn Leute ohne Verfahren, Anhörung oder rechtskräftige Urteile willkürlich zum Tode verurteilt werden: Der da darf leben, der nicht!

So etwas tun wir nicht? Oh doch. Es gibt einen Friedensnobelpreisträger, der in seinem Büro sitzt und munter Namen auf Listen kritzelt und andere Erfüllungsgehilfen, die dann losgehen und diesen Menschen töten. Einfach so. Die Begründung lautet: Terrorist, Unterstützer von Terroristen, Nachbarn von Terroristen, Mutter eines Freundes eines Terroristen und der da, ja der da, hat einem Terroristen mal die Hand geschüttelt. Vermutlich wurden dabei Anweisungen für ein Selbstmordattentat ausgetauscht.

Mutmaßungen sind das neue Recht. Leute die mit Leuten sprechen, die Leute kennen, die schon mal von einem angerufen wurden, der jemanden kennt, der für eine Firma gearbeitet hat, die wo Schaltrelais für Autos herstellen, die aber möglicherweise zu Terroranschlägen benutzt werden könnten. Peng.

Das sind schon Helden diese Amerikaner, wenn sie wehrlose, gefesselte Menschen quälen und aus grosser Distanz töten, mit Waffen, die nie ein Opfer je zu sehen bekommt. Und: Oh, da stand ja noch ein Kind daneben, ja das hat’s halt mit erwischt, gut, das war jetzt der falsche Mann, aber das richtige Handy. Shit happens. Jeden Tag.

Wie lange wollen wir das diesen Mördern noch durchgehen lassen? Amerika befindet sich weder in Afghanistan, noch in Pakistan in einem erklärten Krieg mit diesen Völkern. Wieso schauen wir sprachlos zu, wie die dort Menschen töten? Wieso kann jemand der einen bestimmten Glauben vertritt oder bestimmte Meinungen vertritt, von irgendeinem paranoiden Armee-Fuzzi eines anderen Landes zum Tode verurteilt werden? Und wieso gelten die Hoheitsgebiete mancher Länder nicht mehr?

Ob die Pediga-Leute begeistert wären, wenn ihre Demonstrationen von fliegenden Drohnen überwacht würden, die dann hin und wieder wahllos in die Menge feuern, weil irgendein Dummkopf sein Handy benutzt und seine Frau gebeten hat noch eine Eisbombe für heute Abend zu besorgen? Wohl kaum, denn das sind ja wohl innenpolitische Angelegenheiten, die die Amerikaner gar nichts angehen …!

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Ein Traum von einem Frosch

Maxi Beawer 2Ich hasse Wetterberichte, weil sie einfach mal so gar keine Realität verbreiten. Das Wetter ist letztendlich immer anders oder ähnlich als gesagt und von einem weißen Sylvester sehe schon gar nichts. Wird grad wieder warm. Ich hasste Wetterberichte. bis gestern Abend. Da sah ich bei der Promi Shopping-Queen (fragen Sie jetzt nicht, warum ich das geguckt habe, ich bin leider nicht jederzeit Herr über meine Fernbedienung) die Wetterfee meines Vertrauens.

Das Schöne an diesen Promi-Sendungen ist, dass ich immer keinen der Leute kenne und das wohl irgendwie  mit dem Sendekonzept kollidiert. Gewöhnlich merke ich mir auch nicht wer wer ist und schon gar nicht warum er in irgendeiner randseitigen Show auftritt. Aber Maxi Biewer habe ich mir jetzt gemerkt. Vermutlich werde ich jetzt öfter mal den Wetterbericht auf RTL sehen. Ausser Maxi Biewer war da noch so ein schwuler Kasper mit Zottelhaaren und nervtötendem Kunstlachen, eine Schauspielerin, die völlig nichts sagend war und offenbar ebenfalls ihre Haartracht nicht im Griff hatte, sowie eine dieser alternden Pseudo-Diven, die ihre unvergleichliche Geschmacklosigkeit wie eine Standarte vor sich her tragen, als chancenlose Konkurrenten in der Sendung zu sehen. Deprimierend, wenn da nicht dieser Wetterfrosch gewesen wäre, den man nicht erst küssen muss, um darin die Prinzessin, eher noch Königin, zu sehen.

Was Frau Biewer auszeichnete war ihre überaus geschmackvolle, weil schlicht weibliche Kleidung. Dazu gehörten vor allem Kostüme, knielange Röcke, Pumps und schmal geschnittene Kleider allesamt im Stile der 50er und 60er Jahre. Vintage Style, wie man allenthalben bemerkte. Ich hingegen würde es eher zeitlos und verwirrungsresistent  nennen. Auch die Unterwäsche war vermutlich aus jenen Zeiten, denn Frau Biewers dramatisch zugespitzte Oberweite lässt sich wohl nur durch das Tragen eines aus der Mode gekommenen Bullet-Bras erklären.

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    Neue Osnabrücker Zeitung, 2013
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    Das Modewochenende in Berlin endet mit dem traditionellen 100 Meter Lauf der Damen in Hackenschuhen. Der ursprüngliche Name “Stilleto-Run” wurde von den Veranstaltern (Glamour) in letzter Minute in “Chicken-Run” umgewandelt, nachdem sich bei der Anmeldung unerwartet viele messerschwingende, italienische Zwerge eingefunden hatten, die sich die Teilnahme keinesfalls versagen lassen wollten. Besagte Zwerge starteten nun in […]
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